Geschichte

Der Börsenplatz Stuttgart

4. Februar 1860 Gründung des Stuttgarter Industriebörsenvereins.

12. März 1860 Eröffnung der Warenbörse, an der vor allem Produkte wie Baumwolle, Farbwaren und Chemikalien gehandelt werden. Die Warenbörse präsentiert sich unter dem Namen „Stuttgarter Industriebörsenverein“ der Öffentlichkeit. 1880 wird die Warenbörse zur „Industrie- und Handelsbörse“ erweitert. Unabhängig von der Industriebörse wird 1860 die „Landesproduktenbörse“ für den Getreidegroßhandel gegründet. Bereits einen Monat nach der Gründung sind 184 Börsenmitglieder inskribiert.

11. Februar 1861 Die eigentliche Geburtsstunde der Börse Stuttgart: Gründung des „Stuttgarter Börsenvereins“ und Eröffnung der Vorgängerin der heutigen Baden-Württembergischen Wertpapierbörse, die als Tagesbörse arbeitet. Sie übernimmt die Funktion einer Wechsel-, Fonds-, und Geldbörse. Die Börsensitzungen der Industrie- und der Tagesbörse finden im Königsbau statt. Beide Börsen haben in den ersten zwanzig Jahren ihres Bestehens einen gemeinsamen Ausschuss.
Die Börsensitzungen werden durch ein Glockenläuten um 2 Uhr eröffnet und ebenso nach einstündigem Handel wieder beendet. Die Konstituierung der Tagesbörse erfolgt auf Initiative und unter Beteiligung Stuttgarter und auswärtiger Banken. Zu nennen sind hier vor allem Doertenbach & Co, Kaulla & Co, Pflaum, G. H. Keller´s Söhne und Stahl & Federer.
Bereits wenige Tage nach der Eröffnung befinden sich im ersten inoffiziellen Kursblatt des Schwäbischen Merkur 71 Werte, darunter vor allem in- und ausländische Anleihen. Die Württembergische Cattun-Manufaktur in Heidenheim und die Esslinger Maschinenfabrik werden damals mit der Gründung in den Handel aufgenommen. Auch spielen Staatspapiere des Landes Württemberg eine wesentliche Rolle.

1865 Schaffung der gesetzlichen Grundlage für Börsen im damaligen Königreich Württemberg (Regierungsblatt des Königreichs Württemberg Nr. 27 vom 4.8.1965 Seite 215, IV „von den Börsen“ Artikel 12).

Ab 1866 erscheint ein tägliches Börsenkursblatt.
Bis 1874 werden seit dem Aufbau der Tagesbörse 24 Aktiengesellschaften in Württemberg gegründet, deren Aktien beim Publikum platziert werden können.

25. Mai 1877 Verleihung der Eigenschaft eines öffentlichen Börsenvereins an den Stuttgarter Börsenverein (Regierungsblatt Nr. 15 vom 22.Juni 1877 Seite 143). Von nun an erkennen auch die Stuttgarter Gerichte die Kurse der Börse an.

1880 Ein Stillstand in der industriellen Entwicklung Ende der siebziger Jahre wirkt sich so stark auf die Börsenumsätze aus, dass die Tagesbörse in Zahlungsschwierigkeiten kommt. Zu diesem Zeitpunkt trennen sich die Mitglieder der Industriebörse von denen der Tagesbörse und die Industriebörse macht sich unter dem Namen „Industrie- und Handelsbörse“ selbstständig. Ihre Sitzungen hält sie von nun an in der Liederhalle ab.

13. Januar 1881 Das erste amtliche Kursblatt mit 44 notierten Werten wird veröffentlicht. Mit zwei Ausnahmen befinden sich darunter nur heimische Papiere.

1881 Umzug in die Gewerbehalle, die zusammen mit der Industriebörse bezogen wird.

1886 Die Industriebörse und die Tagesbörse gehen endgültig getrennte Wege. Die Tagesbörse zieht in ein kleines Lokal in der Kronprinzstraße 12.

1890 Infolge einer Krise mehrere schwäbischer Textilunternehmen und der Liquidation der Stuttgarter Handwerkskammer geht die Anzahl der Mitglieder am Stuttgarter Börsenverein auf 96 zurück. Gründung der Daimler Motoren AG in Untertürkheim und der Stuttgarter Straßenbahnen AG, die aus der Stuttgarter Pferdebahngesellschaft hervorgeht.

1896 Der Wertpapierhandel erhält mit dem Reichsbörsengesetz eine klare Organisationsstruktur der Börsenversammlungen.

1897 Umbenennung der Tagesbörse von „Stuttgarter Börsenverein“ in „Stuttgarter Effektenbörse“.

1900 Die Börse zieht in ein Privathaus in der Kronprinzstraße 3.

1903 Vor allem Stadt- und Provinzanleihen sowie Bankwerte stehen in der Gunst des Publikums. Zu den Stadtanleihen gehören vor allem die der Stadt Stuttgart und anderer Städte des Landes. Die jahrzehntelange hohe Bedeutung von Eisenbahnaktien geht seit 1903 auf Grund zunehmender Verstaatlichung an der Börse zurück. Neu in Stuttgart sind nun die Elektrizitätsaktien, die sich hoher Handelsvolumina erfreuen.

1910 Rückkehr in den Königsbau. Vor dem 1. Weltkrieg weist der Kurszettel der Börse 129 notierte Werte auf.

1914 59 amtliche Werte sind notiert.

3. August 1914 bis 7. Januar 1919 Die Stuttgarter Effektenbörse bleibt wie nahezu alle deutschen Börsen während des Ersten Weltkrieges geschlossen. Rentenwerte werden erst ab dem 1. September 1919 wieder gehandelt.

1923 Die Börse verlässt abermals ihren Ursprungsort und siedelt in das zuvor ausgebaute Haus der Stuttgarter Handelskammer in der Kanzleistrasse 35 über.

1926 Nachdem zwischen 1921 und 1925 zahlreiche Unternehmen die Zulassung ihrer Aktien an der Börse Stuttgart veranlassen, steigt die Zahl der amtlich notierten Werte auf 68 und die Zahl der im Freiverkehr notierten Werte auf 94 an.

1. Mai 1928 Einführung des Terminhandels an der Stuttgarter Börse, der zu Beginn elf Werte umfasst.

1930 Im Deutschen Reich existieren 21 Wertpapierbörsen. Im Jahr 1933 reduziert sich die Anzahl der deutschen Börsen infolge der Börsenreform auf neun Wertpapierbörsen.

1931 Infolge der katastrophalen Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise muss die Börse Stuttgart von Mitte 1931 bis April 1932 geschlossen werden.

1933 Weiterer Umzug in die Augustenstrasse 28. Kurz darauf zieht die Börse aber schon wieder in die Kanzleistraße 35 zurück.

1936 Laut Börsenordnung vom 1.9.1936 wird der Name in „Württembergische Wertpapierbörse“ geändert.

1939 Umzug in die Schellingstraße 6, dem Haus des Württembergischen Kunstvereins. Durch Kriegseinwirkung wird das Gebäude 1944 zerstört.

1944 Unterbringung beim Stuttgarter Rabattverein in der Schellingstraße 4. Kurz darauf erfolgt nach erneuter Zerstörung des Domizils der Umzug ins Gebäude der Commerzbank in der Königstraße.

1945 Vom 20.4. bis zum 5.11. finden infolge des Zweiten Weltkrieges und der damit verbundenen Besetzung Stuttgarts keine Börsenversammlungen statt.

5. November 1945 Mit Genehmigung der damaligen Militärregierung in Stuttgart wird die Börse wiedereröffnet und es findet die erste Börsensitzung nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Zunächst werden allerdings nur Werte im ungeregelten Freiverkehr gehandelt. Dabei findet sich die Börse in der Schellingstraße 15, dem größtenteils ausgebrannten Gebäude der Württembergischen Landeskreditanstalt wieder.

1949 Der nächste Ortswechsel führt die Börse in das Haus der Württembergischen Hypothekenbank in der Büchsenstraße. Umbenennung in „Wertpapierbörse in Stuttgart“.

1950 Der amtliche Handel wird nach dem Zweiten Weltkrieg erst im Herbst 1950 wieder aufgenommen.

Ab 1951 Zwei amtliche Makler sind an der Börse tätig.

6. Februar 1956 Umzug in den Neubau der Württembergischen Hypothekenbank in die Heustraße 1.
Die Anzahl der amtlichen Makler ist auf 3 angestiegen.

1961 An der Börse werden 140 Aktienwerte, die ein Kapital von 6,8 Mrd. DM repräsentieren, sowie 550 festverzinsliche Wertpapiere notiert.

Juni 1965 Durch die Erweiterung der Börsenräume wird zunächst teilweise von der Sitzbörse abgerückt. Rentenpapiere können ab dem 4. Juni 1969 im Stehen gehandelt werden.

17. Oktober 1966 Aufnahme der Stücknotiz, wie bei allen deutschen Börsen.

16. Juni 1969 Nach mehr als zehnjährigen Bemühungen, können in der Hospitalstraße 12 neue Börsenräume bezogen werden. Die Sitzbörse verschwindet mit diesem Umzug endgültig.

1974 Einführung von elektronischer Datenverarbeitung an der Börse. Ab dem 1. Dezember erfolgt die Abwicklung der Geschäfte nun per EDV.
30. November 1979 Der Börsenvorstand beschließt die Umbenennung in „Baden-Württembergische Wertpapierbörse zu Stuttgart“.

1986 Die Anzahl der Kreditinstitute, die Mitglied der Stuttgarter Börse sind, erhöht sich auf 37. 146 Aktien und circa 1500 Rentenwerte werden notiert.

1. Juli 1991 Umzug an den historischen Ort im Königsbau. Dort Beginn des computerunterstützen Handels.

1995 Einführung des „Best-Price“-Prinzips: Über die im Skontro des Maklers befindlichen Aufträge hinaus Berücksichtigung der externen Marktlage bei der Börsenpreisermittlung. Der Anleger erhält in Stuttgart immer mindestens den bestmöglichen Marktpreis, u. U. sogar besser, wenn der sog. spread zwischen Käufer und Verkäufer aufgeteilt werden kann.

1997 Einführung des „Best-Size“-Prinzips, mit dem die Mindestordergröße im fortlaufenden Handel auf ein Stück reduziert wird. Diese beiden Innovationen von 1995 und 1997 führen dazu, dass Stuttgart zum zweitgrößten Börsenplatz in Deutschland nach Frankfurt wird (vormals Platz fünf). Die Handelsinnovationen werden Schritt für Schritt von allen deutschen Börsen kopiert.
Mit der Börsengesetznovelle 1997 unterliegen die Kursmakler erweiterten Aufsichts- und Eigenkapitalvorschriften. In der Folge schließen sie sich zu Kapitalgesellschaften zusammen, die als sog. Skontroführer tätig sind, deren Aufgabe in der Ermittlung der Kurse in den ihnen zur Kursermittlung zugeteilten Wertpapieren besteht.

März 1998 Handelsregistereintragung der Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. als neuer Träger der Börsenveranstaltung mit erweiterter Aufgabenstellung. Satzungsmäßige Aufgabe ist jetzt nicht nur der Betrieb der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse sondern auch die Förderung der Stellung der Region Stuttgart und des Landes Baden-Württemberg als Standort von Dienstleistungen der Finanzwirtschaft.

Februar 1999: Gründung der Euwax Broker AG durch einen ehemaligen Kursmakler (2003 Umbenennung in EUWAX AG)

1. Juli 1999 Gründung des Handelssegments für verbriefte Derivate, Euwax (European Warrant Exchange). Die Börse Stuttgart legt damit den Grundstein, innerhalb kurzer Zeit zum führenden europäischen Handelsplatz für verbriefte Derivate, Zertifikate und Optionsscheine, aufzusteigen. Das an der Börse Stuttgart eigenentwickelte automatisierte Limitkontrollsystem gelangt in verstärktem Maße zum Einsatz. Dadurch kann die Orderabwicklung deutlich schneller erfolgen als an anderen Plätzen.

2000 Die durchschnittliche Orderzahl steigt auf den Rekordwert von knapp 900.000 Stück pro Monat. Aufgrund des erheblich ansteigenden Geschäftsumfanges gliedert die Börsenvereinigung die mit der Börsenträgerschaft nunmehr einhergehenden wirtschaftlichen Aktivitäten in eine hierfür besser geeignete Aktiengesellschaft unter der Firma Boerse Stuttgart AG aus, deren Aktien sie zu 100 % hält. Die Vereinigung ist weiterhin Träger der Börsenveranstaltung in Stuttgart, aber nunmehr in indirekter Form über ihre Tochtergesellschaft.

14. Juni 2002 Offizielle Einweihung des neuen Börsengebäudes in der Schlossstrasse (heute Börsenstraße). Der Handelssaal ist mit 800 Quadratmetern doppelt so groß wie im vorhergehenden Domizil.
Dezember 2002 Die Vereinigung beschließt den schrittweisen Erwerb einer qualifizierten Mehrheit (75 Prozent + 1 Aktie) an der Euwax Broker AG, in der zwischenzeitlich auch alle an der Börse tätigen Kursmaklergesellschaften aufgegangen sind.

1. Januar 2003 In zwei neuen Handelssegmenten der Börse Stuttgart wird der Handel aufgenommen. Bondx, das Handelssegment für festverzinsliche Wertpapiere, und 4x, das Handelssegment für ausländische Aktien, stellen in ihren Regelwerken die Besonderheiten des Handels der speziellen Gattungen und die Bedürfnisse der Privatanleger in den Fokus.

2004 folgt die Einführung des Courtage Cap (heute Cap des Transaktionsentgeltes) für verschiedene Produktgruppen. Damit wird an der Börse Stuttgart als erste deutsche Börse die Courtage auf einen Höchstbetrag begrenzt.

2005 Zur Erhöhung der Neutralität Übertragung der Trägerschaft für die Börsenveranstaltung von der Boerse Stuttgart AG auf eine neugegründete Tochter-GmbH der Vereinigung unter der Firma Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH, die sich ausschließlich auf die Aufgabe der Trägerschaft konzentriert. Erste und bislang einzige Wertpapierbörse in Deutschland mit Separierung des öffentlich-rechtlichen Teils der Börse vom erwerbswirtschaftlichen Unterbau.

2007 Einführung des neuen Stuttgarter Marktmodells mit elektronischem Handel für verbriefte Derivate, Fonds, Anleihen und inländische Aktien. Damit zusammenhängend geht die Verantwortung für die Preisfeststellung von den bisherigen Skontroführern auf die Börse über, die sich hierzu ihres elektronischen Handelssystems bedient. Die EUWAX AG wandelt sich vom Skontroführer zum sog. QLP (Quality Liquidity Provider).

Mit einem Handelsvolumen von rund 185 Milliarden Euro wird der bislang höchste Jahresumsatz in der Geschichte der Börse erzielt.

Gründung der Boerse Stuttgart Holding GmbH, in der die Vereinigung Baden-Württembergische Wertpapierbörse e.V. ihre strategischen privatwirtschaftlich organisierten Interessen an der Boerse Stuttgart AG (= Betriebsgesellschaft) und der EUWAX AG (QLP-Services) unter einheitlicher Leitung zusammenfasst. Daneben steht der dem Gemeinwohl dienende Börsenträger Baden-Württembergische Wertpapierbörse GmbH, der als neuer Inhaber der Börsengenehmigung mit der Regulierung und Überwachung des Wertpapierhandels an der Baden-Württembergischen Wertpapierbörse – teilrechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts (= Handelsplatz) betraut ist.

Übernahme der restlichen 7,4 Prozent der Aktien an der EUWAX AG, die noch von deren beiden Gründungsmitgliedern gehalten werden, durch die Holding, die damit 82,4 Prozent der Anteile hält.

2008 Die Umstellung auf den elektronischen Handel für alle Anlageklassen wird mit Einbeziehung auch der ausländischen Aktien und Genussscheine abgeschlossen. Die Baaderbank AG ist in Stuttgart nun ebenfalls als QLP tätig.

Im neuen Stuttgarter Marktmodell sind die Vorzüge des elektronischen Handels wie Automatisierung und höchste Ausführungsgeschwindigkeit, wie auch die Stärken des betreuenden Expertenhandels (QLP-Service) miteinander kombiniert – nämlich Liquiditätsspende, höhere Handels- und Preisqualität sowie Plausibilitätskontrolle. Somit profitiert der Anleger von jeweils den besten Teilen aus Präsenz- und Computerbörsenhandel.

Im Rahmen ihrer Initiative Fokus Baden-Württemberg startet die Börse mit dem BWX 15 und dem BWX M zwei neue Leitindizes für Baden-Württemberg. Hierdurch werden die Aktien baden-württembergischer Unternehmen stärker in den Fokus der Anleger gerückt. Der BWX 15 setzt sich aus den Titeln der 15 größten Unternehmen nach Marktkapitalisierung mit Sitz oder Hauptgeschäft in Baden-Württemberg zusammen. BWX M bildet die Aktienwerte mittelständischer Unternehmen ab.

Übernahme der zweitgrößten schwedischen Börse, Nordic Growth Market NGM AB (NGM), durch die Boerse Stuttgart Holding GmbH. NGM wird bei der geplanten Erschließung des nordeuropäischen Marktes durch die Börse Stuttgart eine Schlüsselrolle einnehmen. Dabei werden die Förderung der Transparenz auf allen Handelsebenen, die Informations- und Wissensvermittlung an Privatanleger sowie die Weiterentwicklung der Handelsplattform und des Marktmodells im Mittelpunkt stehen.

Mit 154 Milliarden Euro wird der zweitstärkste Börsenhandelsumsatz in der Geschichte der Börse erzielt. Die Börse Stuttgart bestätigt ihre Position als führender europäischer Handelsplatz für Privatanleger. Rund 400.000 Wertpapiere sind handelbar. Die durchschnittliche Orderzahl liegt bei über St. 1,5 Millionen im Monat.

2009 Seit 1.1.2009 nimmt die Boerse Stuttgart Holding GmbH die Leitungsfunktion für die operativ tätigen Teile der Gruppe Börse Stuttgart wahr.

2015 Verschmelzung der Boerse Stuttgart Holding GmbH auf ihre Tochtergesellschaft Boerse Stuttgart AG. Nach einem Rechtsformwechsel sind die beiden Gesellschaften mit ihren bisherigen Aufgaben nun in der Boerse Stuttgart GmbH zusammengefasst. Ziel der Zusammenführung war es, Strukturen zu optimieren und damit Synergien zu heben.